Unsere kleine Zwergwidder Hobbyzucht
In Freiburg im Breisgau in Baden - Württemberg
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Ernährung

 

So ernähren wir unsere Kaninchen:

Um verschiedene Leckereien für meine Hoppler aufzubewahren habe ich eine extra Luftdichte Box und auch einen extra Luftdichten Eimer (getrocknetes Obst, Erbsenflocken, Haferflocken usw.

!! HEU steht meinen Kaninchen immer zur Verfügung und MUSS auch!!

Meine Kaninchen bekommen im Sommer so wie auch im Winter immer Frischfutter, zum Grossteil Möhren, Staudensellerie, Paprika, Äpfel, Bananen usw.!
Im Sommer gibt es viel Wiese und Zweige.


Der allgemeine Speiseplan des Kaninchens

Zweifelsohne zählt das Fressen zu den Lieblingsbeschäftigungen der Hoppler. Es gibt dabei keine festen Zeiten. Kaninchen fressen einfach immer dann, wenn ihnen danach ist.
Darauf ist auch der Verdauungstrakt der Kaninchen angelegt. Ihr Fressen ist naturgemäß sehr karg und kalorienarm, so dass sie ständig Futter aufnehmen müssen.
Als Pflanzenfresser besitzen Kaninchen ein hochkompliziertes Verdauungssystem, das sehr störanfällig ist. Die Tiere haben einen nur schwach bemuskelten Magen, der zum Weitertransport der Nahrung in den Darm nur wenig beitragen kann. Es kann sich nicht übergeben. Es muss ständig Nahrung aufgenommen werden, damit das nachdrängende Futter den Nahrungsbrei in den Darm weiterschieben kann.

Zur Vorbeugung von Verdauungsbeschwerden oder gar der Trommelsucht ist es wichtig, nur einwandfreies und gut temperiertes Saftfutter anzubieten und die Tiere, besonders im Frühjahr, langsam und in kleinsten Rationen an frisches Grünfutter zu gewöhnen. Auf die gleiche Weise kann auch die Verträglichkeit von Kohlgewächsen erreicht werden. Vorsicht bei jungem Klee! Er wird von den Tieren gierig aufgenommen, ist aber stark gärfähig.

Gutes Heu und frisches Wasser müssen zur freien Aufnahme ständig zur Verfügung stehen.

Grundnahrungsmittel
Das wichtigste Nahrungsmittel überhaupt: HEU und oder Wiese.
Kein anderes Nahrungsmittel trägt soviel zur Gesunderhaltung des Kaninchens bei. Dafür gibt es keine Alternative.
Hochwertiges Heu enthält unterschiedlichste Gräser und Kräuter und duftet herrlich. Es sollte auf keinen Fall staubig oder gelblich sein - dies ist ein Zeichen für minderwertiges und altes Heu.
Heu muss zudem trocken sein.
Feuchtes Heu kann Kolliken verursachen!

Kaninchen ernähren sich in der Natur beinahe ausschließlich von Gras, Kräutern, Blättern, und Zweigen. An Getreide dürften sie schwer herankommen...
In den angebotenen Kaninchenfertigfuttermischungen findet sich jede Menge bunter Bisquites, Getreidekörner, Erdnüsschen und andere Leckereien, die die Kaninchen lieben. Auch Knabberstangen mit Honig, Waldbeeren und anderen Genüssen finden großen Anklang. Den Vorlieben der Zwerge ist man rasch geneigt nachzugeben, wobei man aber hart bleiben sollte.
Darüber darf man nicht vergessen, dass diese Nahrung nicht ihrem natürlichen Nahrungsangebot entspricht. Sie ist viel, viel zu kalorienreich.
Die Folge: die Kaninchen werden dick, die Kaninchenleber verfettet und die Lebenserwartung der Tiere wird stark herabgesetzt.
Die gewohnte Ernährung darf man jedoch auch nicht von heute auf morgen ändern. Dies gilt auch für einen abrupten Futterwechsel von hauptsächlich Trockenfutter auf Grünfutter. Kaninchenmägen müssen sich er langsam an das Futter gewöhnen sonst kommt es zu Durchfall, Blähungen oder Verstopfung.

Grünfutter
Grünfutter ist der große Hit für Kaninchenmägen. Aber Vorsicht: nicht zuviel auf einmal geben, wenn es die Kaninchen nicht gewohnt sind. Im Sommer langsam an das vermehrte Grünfutter gewöhnen, sonst kann es zu Blähungen und Kolliken kommen.

Grünfutter ist die gesündeste Nahrung der Kaninchen. Futterpflanzen, Gemüse und Obst haben einen hohen Nährstoffgehalt und sind reich an Eiweiß und Kalzium.


Gut geeignet ist:

Gemüse:

Möhren und Möhrenkraut
Feldsalat
Endivien
Chicorée
Rettichblätter
Staudensellerie
Sellerieknollen
Kohlrabi und dessen Blätter
Fenchel
Grünkraut
Sonnenblume
gekochte Kartoffeln
Topinambur: Blätter und Knollen

Obst:

Apfel
Birne
Erdbeeren
Himbeeren
Ananas
Kiwi
Trauben
Nektarinnen
Pfirsiche
Melone

Alles neue angebotene Futter sollte vorher langsam angefüttert werden.

Geeignete Futterpflanzen sind:
Löwenzahnblätter
Spitz- und Breitwegerich
Schafgarbe
junge Brennesseln (ein wenig welk werden lassen)
Weinblätter werden von meinen Hopplern besonders geliebt.
So wie auch diverese Zweige von diversen Obstbäumen (Kirsch, Mirabelle, Apel usw.) sie sollten nur ungespritzt sein

Weniger geeignet sind:

rohe Kartoffeln (Grünstellen und Keime enthalten giftiges Solanin)
Kopfsalat (hohe Nitratbelastung, vor allem, wenn er aus dem Treibhaus stammt)
Kohl (rufen Blähungen hervor! Ausnahme in kleinen Mengen: Kohlrabi, Chinakohl)
Giftig sind:
Kartoffelkeime
Herbstzeitlose
Hundspetersilie
Tollkirsche
Schierling
schwarzer Nachtschatten
Goldregen
Eibengewächse
diverse Zimmerpflanzen wie Benjamino, Monstera, Dieffenbachia usw.
Auf keinen Fall diese Pflanzen verfüttern! Verlassen Sie sich nicht darauf, dass das Kaninchen giftige Pflanzen instinktiv meidet!

Auf keinen Fall diese Pflanzen füttern-GIFTIG:

Kartoffelkeime
Herbstzeitlose
Hundspetersilie
Tollkirsche
Schierling
Schwarzer Nachtschatten
Goldregen
Eibengewächse
diverse Zimmerpflanzen wie Benjamino, Monstera, Dieddbachia

Verlasst euch nicht drauf das Kaninchen gifitige Zimmerpflanzen meidet.


Knabberkost

Die natürliche Ernährung des Kaninchens führt zu einem ständigen Abrieb der Zähne. Darum wachsen die Zähne des Kaninchens ein Leben lang.
Neben Heu und dem pflanzlichen Grün- und Saftfutter brauchen die Kerlchen also genug zum Knabbern!
Am Besten geeignet sind Zweige mit Knospen oder Blättern. Die Zweige dürfen jedoch weder gespritzt noch gefroren sein!
Sauerkirschbäumzweige (keine Kirschen verfüttern, es sei denn sie sind entsteint! Sonst besteht Gefahr, dass sie sich am Kern verschlucken - Trommelsucht!) erfreuen sich bei unseren Zwergen größter Beliebtheit, aber auch Haselnuss, Buche, Weide oder Tanne werden nicht verschmäht.Die Zweige von Tanne und Koniferen müssen jedoch immer frisch sein und aus unbedenklicher Sammlung stammen. Trockene Christbaumzweige sind für Kaninchen nicht geeignet, würden sie in freier Natur auch nie fressen. Die trockenen Zweige können Verletzungen und Verstopfungen im Verdauungstrakt auslösen, da sehr stachelig. - Dagegen futtern sie liebend gerne frische Jungtriebe an. Gut ist auch altes, hartes Brot, dass weder verschimmelt, noch gewürzt, auch nicht gesalzen sein darf. Brot hat jedoch viel Kalorien, so dass man nicht zuviel davon geben sollte. Knäckebrot ist eine Alternative für Tiere, die zu Fettleibigkeit neigen. Man kann auch im Frühjahr bis Herbst immer wieder verschiedene Obstzweige verfüttern jeglicher Art, man sollte nur drauf achten das die Bäume nicht gespritzt sind.


Trinkwasser
Kaninchen trinken mit unter sehr viel, vor allem, wenn sie hauptsächlich mit Trockenfutter ernährt werden. Da sie nicht schwitzen können ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr an heissen, trockenen Tagen zu achten!
Das Trinkwasser sollte Zimmertemperatur besitzen.

Bei gesundheitlichen Störungen kann man auch verdünnten, lauwarmen Tee reichen, wie Kamille, Fenchel, Pfefferminz, Früchte oder Johanniskraut Tees.

 

Das Kopieren oder Übernehmen meiner Texte und Bilder jeglicher Art ist verboten.
Alle Texte meiner Homepage und der Infomappe wurden von mir verfasst und dürfen nur mit schrifttlicher Genehmigung inhaltlich übernommen werden. Alle Informationen sind Erfahrungen jahrelanger Zuchtpraxis und mühsam zusammengesuchte und recherchierte Ergebnisse. Bei Zuwiderhandlung werde ich es zu einer Anzeige bringen.

 

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© Copyright 2006 - 2011 by Regina Reiß | Überarbeitet am 1.Juni 2016