Krankheiten
die auf treten können
wo wir aber mit
den Einzelnen Krankheiten Gott sei Danke noch
keine Erfahrungen mit machen mussten
RHD
= Rabbit Haemorrhagic Disease = Blutungskrankheit
der Kaninchen
Diese
Virusinfektion trat Mitte der 80er Jahre zuerst
in China auf, daher auch der Name. "Chinaseuche" grassiert
seit Anfang der 90er Jahre auch in Rheinland-Pfalz.
Die Ansteckung erfolgt von Tier zu Tier, aber auch über
Futter, Einstreu, Futtergefaesse. Die RHD ist eine
hochansteckende Erkrankung, bei der die Tiere Stunden
(!!!) bis Tage nach der Ansteckung sterben. Erkennbare
Symptome sind Appetitlosigkeit, hohes Fieber, Blutungen
aus den Körperoeffnungen. Eine Heilung oder
Behandlung gibt es nicht. Vorbeugung: Eine
jährliche Impfung schützt
die Tiere vor Ansteckung. Geimpft werden können
Tiere ab der 6.Lebenswoche.
Ursache:
Die Chinaseuche ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung
welche durch ein infiziertes Angorakaninchen aus
China nach Europa gebracht wurde. 1984 in China
festgestellt wurde diese Krankheit erstmals 1988
in Deutschland bekannt. Zwischenzeitlich ist die
Erkrankung über ganz Europa verbreitet und
gehört zu den anzeigepflichtigen Seuchen.
Symtome:
Akute Symptome sind hohes Fieber bis 41°C, eine Unruhe
die später in Benommenheit übergeht,
Atembeschwerden und Blutungen aus den Nasenöffnungen.
Das Kaninchen verendet dann schnell mit Erstickungskrämpfen.
Behandlung:
Ist das Kaninchen erst erkrankt, gibt es keine
Behandlung
mehr. Der Tod ist die unmittelbare Folge. Der beste
und einzigste Schutz vor der Kaninchenseuche ist
die vorbeugende Schutzimpfung. Die Impfung wird
gut vertragen und muss jährlich wiederholt
werden, um ausreichend Schutz vor der Seuche zu
gewährleisten.
Eine
Impfung ist auch bei Kaninchenhaltung in der Wohnung
empfehlenswert, da man sich bisher nicht im Klaren
darüber ist, inwieweit Stechmücken bei
der Übertragung der Krankheit eine Rolle spielen.
Eine
Pockenviruserkrankung, auch "Kaninchenpest"
genannt, die v.a. bei Wildkaninchen seuchenartig auftritt,
und zwar im Frühjahr und im Sommer. Die Uebertragung
des Krankheitserregers erfolgt durch blutsaugende
Insekten (Mücken, Flöhe, Zecken). Die Krankheitssymptome
treten ca. 3 bis 5 Tage nach Ansteckung auf. Zunächst
sind die Augenlider gerötet und geschwollen,
die Augen zeigen weisslichen Ausfluss. Innerhalb kurzer
Zeit schwellen auch die anderen sichtbaren Koerperschleimhäute
(Nase, Lippen, Genitalbereich) an. Die Tiere fressen
nicht mehr. Eine Behandlung dieser Erkrankung
gibt es NICHT, wenn die Krankheit ausgebrochen
und erkannt ist, sollte das Tier eingeschläfert
werden, um ihm Leiden zu ersparen. Vorbeugung: Eine
halbjährliche Impfung
(Frühjahr und Herbst) schützt die Tiere
vor der Ansteckung.
Ursache: Myxomatose
ist eine Viruserkrankung wobei das Virus durch
direkten Kontakt aber auch
durch unreine Hände des Menschen leicht auf
das Kaninchen übertragen wird. Die größte
Gefahr einer Infizierung besteht jedoch durch Stechmücken,
welche vom Frühjahr bis zum Herbst die Hauptüberträger
dieser Krankheit sind.
Symtome: Inkubationszeit:
3- 5 Tage. Danach kommt es zum Ausbruch der Krankheit.
Symptome
sind: weiche Schwellungen an Ohren, Lippe und Nase.
Auch im After- und Genitalbereich können Schwellungen
auftreten. Die Tiere sind benommen, verweigern die
Nahrung und bauen zusehends körperlich ab. Der
Tod tritt 8- 10 Tage nach Krankheitsbeginn ein.
Behandlung: Nach
Ausbruch der Krankheit gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten
mehr. Die Aussicht auf Heilung ist beim akuten Verlauf
schlecht, so dass fast immer unweigerlich der Tod
die Folge ist.
Der
beste Schutz vor dieser Krankheit ist die vorbeugende
Impfung Anfang April. Diese hält für 5-6
Monate vor. Um die Schutzzeit zu verlängern
ist es empfehlenswert, die Tiere ca. 6 Wochen nach
der 1. Impfung nachimpfen zu lassen.

Kokzidiose
Ursachen: Die Ursache dieser Erkrankung sind verschiedene
Protozoenarten
Symtome: Es treten schwere Störungen des Allgemeinbefindens
auf. Weitere Symptome sind Trommelsucht, wässrig
blutiger Durchfall, Mattigkeit sowie Appetitlosigkeit.
Behandlung: Der Besuch des Tierarztes ist hier unbedingt vorzunehmen.

Ohrräude
Ursachen: Für die Ohrräude sind tierische Parasiten,
die Ohrräudemilben verantwortlich
Symtome: Die Kaninchen werden von ständigem Juckreiz
geplagt, in den Ohren bildet sich Grind (Borke),
es ist eine Kopfschiefhaltung zu beobachten
Behandlung: Bei Ohrräude müsst Ihr unbedingt den
Tierarzt aufsuchen, welcher entsprechende Medikamente
verordnet.

Fettleibigkeit
Ursachen: Bewegungsmangel
und zuviel kalorienreiches Futter sind die häufigsten Ursachen für
Fettleibigkeit.
Symtome: Deutliches Übergewicht,
Atemnot, Zyanose, Wammen-bildung, Scheuerabzesse
und Koma sind die
Symptome der Fettleibigkeit.
Behandlung: Viel
Bewegung, wenig Trockenfutter, ggf.auch mal eine
Heudiät über ein paar Tage. Und dem Kaninchen ausreichend
bewegung gönnen.

Offene Wunde Läufe
Ursachen: Deutliches Übergewicht, Atemnot,
Zyanose, Wammen-bildung, Scheuerabzesse und Koma
sind die Symptome der Fettleibigkeit.
Symtome: Auf den Sohlenflächen der Vorder-
und Hinterläufe bilden sich runde haarlose Stellen,
welche gerötete und entzündliche (Geschwüre)
Veränderungen erkennen lassen. Die Kaninchen
haben beim laufen erhebliche Schmerzen.
Behandlung: Bei akuten Fällen ist unbedingt
der Tierarzt aufzusuchen.
Außerdem ist unbedingt für eine ebene
Unterbodenfläche des Käfigs sowie für
saubere, weiche und trockene Einstreu zu sorgen.
Weiterhin
sollte eine Optimierung der Fütterung
vorgenommen werden.

Verdauungsstörungen
Kaninchen
sind reine Pflanzenfresser. Sie haben einen einhöhligen
Magen und einen sehr grossen Blinddarm. In diesem
Blinddarm wird die pflanzliche Nahrung durch Bakterien
verdaut. Der Blinddarmkot, der dabei entsteht,
ist sehr vitaminreich und enthält die lebensnotwendigen
Bakterien. Kaninchen fressen diesen schwarzglänzenden,
weichen Kot vorzugsweise nachts, so dass man diesen
Kot eigentlich nie sieht.

Durchfall
Hierbei
ist der Kot nicht mehr geformt und trocken, sondern
breiig bis flüssig. Oft sind der After sowie
die Hinterläufe der Tiere verklebt. Die Ursachen
für Durchfall sind vielfältig: falsches
Futter (auch Futterumstellung), bakterielle Infektionen
(wie Kokzidien), Magen-Darm-Parasiten. Ich behandele
meist immer erst mal mit Perenterol, die ich in
das Trinkwasser gebe und Tee wie Kamille oder Fenchel
(nicht jedes Tier mag es) zu 90% verbessert es
sich wieder, wenn doch nicht, bitte zum Tiersarzt
nach dem ersten Tag.
*****
Ursachen: Verstopfung -Meist liegt die Ursache einer
Verstopfung im Wassermangel
Symtome: Das
Kaninchen wirkt lustlos und frisst nicht mehr.
Mit gekrümmten Rücken versucht es
Kot abzusetzen aber trotz angestrengten Pressens
gelingt dies nicht und es kommen nur kleine harte
Kotkügelchen.
Behandlung: Überprüft die Nippeltränke,
oft liegt eine Verstopfung nur an Wassermangel. Entfernt
alles Trockenfutter und reich frische Grünkost.
Auch viel Bewegung ist in diesem Fall ratsam.Tritt
nach 24 Stunden keine Besserung ein sollte jedoch
der Tierarzt aufgesucht werden.
*****
Ursachen:Durchfall - oft wird Durchfall aufgrund von Infektionen durch unausgewogenes
Futter, rasche Futterumstellung oder übermäßige
Futteraufnahme verursacht.
Symtome:Der
Kot des Kaninchens ist breiig, weich oder dünnflüssig.
Das Fell in der Aftergegend ist verschmutzt.
Behandlung: Ist das Kaninchen sonst in guter Verfassung, handelt
es sich meist um eine leichte Form des Durchfalls.
Setzt alles Grünfutter ab und füttert
gutes Heu. An Stelle von Wasser solltet Ihr Kamillentee
verabreichen. Tritt innerhalb der nächsten
2 Tage keine Besserung ein solltet Ihr einen Tierarzt
aufsuchen.
*****
Ursachen: Trommelsucht
- Ursache sind hierbei Verdauungsstörungen,
hervorgerufen durch falsches Futter.
Symotome:
Symptome dieser Erkrankung sind blaue Lippen und
Ohren, starkes Hecheln und Atemnot, Kreislaufschwäche
sowie ein aufgetriebener, harter Bauch des Kaninchens.
Behandlung: Entfernt sofort die Einstreu und alle alten Futterreste
aus dem Käfig. Sucht einen Tierarzt auf welcher
Medikamente zur Gasbindung verschreiben sollte.
Ermöglicht Eurem Kaninchen freien Auslauf
und Bewegung. Eine helfende Massage des Bäuchleins
ist für den Mümmel angenehm und schafft
Erleichterung. Füttert nur hochwertiges Heu
und reicht an Stelle von Wasser Kümmel- oder
Pfefferminztee.
Haarballenbildung:Kaninchen
wechseln alle 3 Monate ihr Fell. Sie putzen ihr
Fell wie die Katzen, können die Haarballen
aber nicht ausbrechen. Diese liegen dann wie Steine
im Magen, als Folge kann es ebenfalls zu einer
Magenueberladung kommen.
Vorbeugung:
Kämmen- Kämmen- Kämmen!

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beim Kaninchen
Ursachen: Als Ursache der Erkrankung wird eine Störung
der Insolinsekretion vermutet
Symtome: häufiges Urinieren, oftmals bis hin
zum völlig unkontrollierten Wasserlassen. Vermehrtes
Durstgefühl, das Kaninchen trinkt
ungewöhnlich viel Wasser, bis zu 500 ml am Tag.
Trotz guten Appetits und guter bis sehr guter Nahrungsaufnahme
nimmt das Kaninchen stetig ab. Bei fortgeschrittener
Diabetes kann es zur Linsentrübung
bis zur Erblindung der Augen kommen
Behandlung: Diabetes mellitus beim Kaninchen gleicht dem Insulinunabhängigen Diabetes mellitus des
Menschen = Altersdiabetes. Die Behandlung erfolgt
mit Insulin, was dem Kaninchen 1mal oder mehrmals
täglich gespritzt werden muss. Die Einstellung
des Kaninchens auf Insolin erfolgt durch einen praxiserfahrenen
Tierarzt. Das Kaninchen wird dafür mehrere Tage
in einer Tierklinik stationär aufgenommen. In
diesen Tagen wird die Dosierung und Häufigkeit
der Insolingaben festgelegt.
Vorbeugende
Schutzmaßnahmen gegen diese Erkrankungen
gibt es nicht.

Bakterieller
Schnupfen, betroffen sind die oberen Luftwege
Äussert
sich durch heftiges Niesen mit weißen Schnupfen. Verklebte
Nase und Vorderfüße
SOFORT zum Tierarzt, längeres Warten hat zur
Folge, das in kürzester Zeit die Lunge (Lungenentzündung)
befallen wird und Mittelohrentzündungen folgen.
Dann sind Behandlungen meist erfolglos. Beim Ta
nach
Chloromycetin Palmitat (Antibiotikum) fragen, begleitend
Bisolvon (Schleimlöser) und Vitamine. Kosten
um die 26,-.Wird gut vertragen.Tritt nach 1 Woche
keine Besserung auf, einen Nasenabstrich machen lassen
Ursachen: Kaninchenschnupfen wird durch eine bakterielle
Infektion hervorgerufen. Es können mehrere
Erreger in Frage kommen. (z.B. Pasteurella multocida
oder Bordetella bronchiseptica. Kaninchenschnupfen
ist hoch ansteckend und eine weitverbreitete Seuche.
Symtome: Häufiges
Niesen (dies kann jedoch auch verschiedene andere
Ursachen haben und muss nicht immer gleich das
Schlimmste bedeuten) feuchte Nase, ständig
laufende Nase (der Ausfluss ist hier schleimig
und eitrig) verkrustete Haare an Nase und Vorderläufen,
Augenentzündungen, deutlich hörbar schweres
Atmen mit brummenden Geräuschen, das Kaninchen
fühlt sich müde und matt.
Behandlung: Prinzipiell
wäre es möglich, eine Anibiotikabehandlung
durchzuführen. Tatsächlich zeigt eine
derartige Behandlung aber nur wenig Erfolg und
müsste um überhaupt eventuell wirksam
sein zu können über die ganze Anwendungsdauer
penibelst genau durchgeführt werden. Ein vorzeitiger
Abbruch könnte dazu führen, dass sich
die Erreger erholen und danach noch verheerender
sind.
Die
beste Behandlung gegen Kaninchenschnupfen ist die vorbeugende
Schutzimpfung
welche jährlich
wiederholt werden sollte um ausreichend Schutz zu
gewährleisten.

Zahnanomalien
(Zahnfehlstellung)
Ursachen: Zahnfehlstellungen bei Kaninchen
Symtome: langsames, vorsichtiges Fressen, Speichelfluss,
scheinbare
Appetitlosigkeit, Abmagerung trotz Nahrungsaufnahme,
leeres Kauen
Behandlung: Hier hilft nur der Besuch beim Tierarzt. Die Zähne
Eures Mümmels müssen in diesem Fall regelmäßig
gekürzt bzw. kontrolliert werden. Auch sollten
unbedingt anderweitige Veränderungen im Rachenraum
untersucht werden, da im Ernstfall schon Eiterbildungen
oder Abszesse im Kiefer vorhanden sein können.

Kleine
Beißwunden
3
Tage lang Betaisodona Salbe auf die Wunde auftragen,
bekommt man in der Apotheke. Mind.15 Min. einwirken
lassen, wird gerne abgeschleckt! Kaninchen neigen
dazu
eitrige
Zysten
zu bilden.
also bei einer Veränderung der Wunde zum Tierarzt.

Hitzeschlag
Da
Kaninchen nicht schwitzen, sondern die Körpertemperatur über
die Ohren ausgleichen, ist an Tagen bei Hitze über
29C° Vorsicht geboten. Zu oft bekommen Kaninchen
im Sommer einen Hitzeschlag. Der Außenstall
darf nie in der prallen Sonne stehen, im Außengehege
müssten schattige, luftige Stellen vorhanden
sein. Aber
bei Temperaturen über 29C° reicht das
auch nicht mehr aus. Kaninchen können auch
im Schatten einen Hitzeschlag bekommen. Vorbeugung:
Sonnenschirme aufstellen, eine Flasche mit kalten
Wasser in den Stall legen, flache Wannen mit Wasser
in das Gehege legen, die Ohren mit einem Sprüher
befeuchten, das Gehege mit einem Schlauch nassspritzen,
eine Sandecke mit nassem Sand anlegen, das Kaninchen
in Ruhe und vor sich hindösen lassen!
Kommt
es trotzdem zum Hitzeschlag- das Tier ist apathisch
und hechelt, liegt wie tot auf der Seite- in nasse
Handtücher packen und es in einen kühlen
Raum bringen. Einen Teelöffel kalten Kaffee
einflößen. Zum Tierarzt bringen-
der soll ein Kreislaufmittel spritzen.

Leichter Schnupfen, leichter Tränenausfluss
Verursacht
durch Zug und Kälte, Niesen, leicher- nicht
eitriger, flüssiger –durchsichtiger
Nasenausfluss, leichter Tränenausfluss- keine
Nässebildungen um die Augen und Nase, kein
Haarausfall um die Augen
Echinacin ins Trinkwasser- bis zu 2 Wochen, Vitamine,
Zugluft im Stall vermeiden- besser isolieren und
Ritzen verkleiden.Thymian füttern.Wird der Schnupfen
eitrig oder die Augen nässen- sofort zum Tierarzt.

Augenentzündungen
nach Zug
Verklebte-
verschwollene Augen, leichte Sekretbildung
Vorsichtiges Entfernen des Sekrets mit warmen Wasser und weichem Tuch. Bepanthen
Augensalbe vorsichtig in den Bindehautsack einschmieren.Kamillentee ins Trinkwasser
( vorher abkühlen lassen), Echinacin ins Trinkwasser, Zugluft vermeiden.
Zusätzliche Vitamine. Wenn keine Besserung nach 2 Tagen eintritt- zum
Tierarzt.

Fressunlust
nach Kastration
Beobachten
der OP- Wunde, bei Schwellungen zum Tierarzt- (spritzt
meistens ein Antibiotikum und etwas Entzündungshemmendes),
Unterkühlung nach OP vermeiden, 2 Wochen auf
Handtüchern halten- damit nichts in die Wunde
kommt,alles was er mag zum fressen anbieten, besonders
Banane (stopft wird selten verweigert) und viel
Heu.Nach 24 std. nach der OP muss das Tier gefressen
haben- sonst sofort zum Tierarzt.

Blut im Urin
Hellroter
bis Dunkelorange verfärbter Urin
Kommt meistens durch das Füttern bei Möhren, Grünzeug und besonders
Löwenzahn. Verhält sich das Tier normal, und nimmt nicht ab, dürfte
es sich nicht um Nierensteine oder sonstiges handeln. 2 Tage das Grünfutter
weglassen- wenn der Urin immer noch verfärbt ist, muss man zum Tierarzt.

Niesen
Niesen
bei Wohnungshaltung, kann durch trockene Heizungsluft
verursacht werden. Nachts feuchte Handtücher
oder eine Schale Wasser auf/neben den Stall legen/stellen.

Trockene
Haut an den Ohren
Leichte
Schuppenbildung, Nicht zu verwechseln mit Parasiten!!!
Kann durch trockene Heizungsluft verursacht werden. Die Ohren mit einer Parfumfreien
Creme oder Babyöl einreiben.
Vitaminmangel beim Fellwechsel
Fleckiger-
Büschelweiser ungleichmäßiger Haarausfall
beim Fellwechsel, dabei keine kahlen Stellen!
Vitaminmangel, Vitamine ins Trinkwasser geben, das Fell täglich ausbürsten.
Absichern, dass es keine Parasiten oder Hautpilzerkrankungen sind.

Blasenentzündung
Schmerzen
beim Wasserlassen, Zähneknirschen
Blasen- und Nierentee übers Trinkwasser (vorher abkühlen lassen),
Vitamine, Brenesseln (etwas welken lassen- oder zerriebene Brenesseltabletten
ohne Zusätze ins Trinkwasser) zusätzlich für Wärme im Stall
sorgen durch Stroh etc.Wenn Symptome nicht nach 2 Tagen abklingen- zum Tierarzt.

Mineralstoff-
Vitaminmangel, oder nach einer Antibiotikabehandlung
Haarlose
Stellen- besonders im Nacken, kann durch Vitamin-
oder Mineralstoffmangel ausgelöst worden sein,
Präparate aus dem Zoofachhandel ins Trinkwasser
geben. Durch eine Antibiotikabehandlung kann Haarausfall
verursacht werden. Die Haare wachsen aber schnell
wieder nach.
Absichern,
dass es kein Hautpilz oder Parasiten sind- kann
nur der Tierarzt!

Blasenerkrankungen
Kaninchen
leiden gar nicht so selten an Blasenerkrankungen,
die dem Besitzer dadurch auffallen, dass die Tiere
häufig Urin absetzen, u.a. ist der Urin auch
verfärbt. Je nachdem, wie schmerzhaft die
Erkrankung ist, stellen die Tiere auch das fressen
ein. Die möglichen Ursachen einer Blasenerkrankung:
bakterielle Infektionen, Harngries, Blasensteine.
Eine tieraerztliche Untersuchung ist dringend anzuraten,
am besten gleich Urin mitbringen. Manchmal tritt
auch eine harmlose Rotfaerbung des Urins auf, die
fütterungsbedingt sein kann (hab selber schon
erfahren das z.b.bei viel Löwenzahn er sich
rötlich färbt, ist aber nicht schlimm)
ist. Hierbei urinieren die Tiere jedoch ganz normal
und sind vom Allgemeinbefinden her ungestört.
Bei Zweifeln, ob es eine krankhafte Verfaerbung
ist oder nicht, wird der Tierarzt den Urin untersuchen.

Myiasis = Madenbefall
Diese
Krankheit tritt in den warmen Monaten auf, es handelt
sich dabei um den Befall von lebendem Gewebe mit
Muecken- oder Fliegenlarven. Die Fliegen legen
ihre Eier z.B. in kleine Wunden, Koerperöffnungen
(z.B. After) oder im Fell ab, die geschlüpften
Larven bohren sich in die Haut und ernähren
sich von abgestorbenem und lebenden Gewebe, sowie
von Körperausscheidungen und Darminhalt. Das
geschieht z.B. häufig bei Kaninchen, die geschwächt
sind, z.B. durch Durchfall oder andere Erkrankungen.
Auffällig wird die Erkrankung erst, wenn die
dicken, weissen Maden zu sehen sind, sie sehen
aus wie Wuermer. Die erkrankten Tiere müssen umgehend
zum Tierarzt gebracht werden. Vorbeugung:
Die Tiere aufmerksam beobachten. Vor allem in den
Sommermonaten das Fell der Tiere taeglich nach
Fliegeneiern absuchen.

Infektionskrankheiten
Es
gibt eine Vielzahl von bakteriellen, parasitaeren
und viralen Infektionen beim Kaninchen, die je
nachdem, welche Körperorgane betroffen sind,
unterschiedliche Symptome hervorrufen. Vorbeugende
Impfungen gibt es gegen Myxomatose und RHD. Das
macht jeder Tierarzt.

Das
Kopieren oder Übernehmen meiner Texte und Bilder
jeglicher Art ist verboten.
Alle Texte meiner Homepage und der Infomappe wurden
von mir verfasst und dürfen nur mit schrifttlicher
Genehmigung inhaltlich übernommen werden. Alle
Informationen sind Erfahrungen jahrelanger Zuchtpraxis
und mühsam zusammengesuchte und recherchierte
Ergebnisse. Bei Zuwiderhandlung werde ich es zu einer
Anzeige bringen.
.
© Copyright 2006 - 2011 by Regina Reiß | Überarbeitet am 8. April 2012 |