Unsere kleine Zwergwidder Hobbyzucht
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Erfahrungen bei Krankheiten und Behandlung

Diese Erfahrungen haben wir bisher machen müssen:
Vielleicht helfen meine Erfahrungen bei Krankheiten einigen von euch weiter und sieht das man die Hoffnung nie aufgeben sollte - solange es noch Hoffnung gibt und das Tier nicht unendlich leiden muss.
Sein Tier zu lieben heisst aber auch los lassen können!!


***Es gibt nicht nur schöne momente im leben eines Kaninchens***


***************

Amputation

Leider mussten wir auch damit Erfahrungen machen.
Unsere Geschichte: Emilia hat im Januar 2011 vier Babys bekommen, alles war bestens, tolles Nest mit Fell.
Am dritten Tag der Nestkontrolle, konnte ich das Fell von der Mama das im Nest lag nicht von dem Baby lösen. Ein Stück Wolle hat sich direkt um das Füßchen eines Baby gewickelt, wir haben es gelöst aber leider war es doch zu spät. Nach Rücksprache mit meiner Tierärztin haben wir überlegt ihn zu erlösen, ob er vielleicht leiden würde, aber sie meinte solange er trinkt und es ihm gut geht möchte sie das nicht machen.

Tag 3

Tag 3

Er entwickelte sich prima, wie seine Geschwister. Von Tag zu Tag wurde das Füßchen kleiner und dunkler, das es am ende dann abgefallen ist.´

Tag 6


Tag 15

Wir hatten die Hoffnung das sich über den Hinterlauf sozusagen eine Hornhaut bildet, leider war das nicht so und er lief sich als Baby immer wieder Wund. Wir waren dann wieder beim Tierarzt und sie meinte das wir wahrscheinlich an einer Amputation nicht drum rum kommen, aber wir nun versuchen ein Blasenpflaster über das Füßchen machen, dies erwies sich auch als ein Fehler, das Füßchen hatte sich nach dem zweiten Tag unter dem Pflaster fast aufgelöst, es war am Ende nur noch Fleisch und der Knochen zu sehen. Wieder zum Tierarzt...der hat die Wunde genäht und wir hofften nun ruhe zu haben, da war er vier wochen alt. Kurze Zeit später hat er sich wieder Wund gelaufen, wir wieder zum Tierarzt und sie meinte ich solle mir überlegen das Füßchen zu amputieren. Der Fuss war immer verkrustet, aber wenigstens trocken, aber leider bekam die kruste immer risse und wir hatten angst das es sich doch entzündet. Wir haben ihn dann noch bis zur 10.lebenswoche durch gezogen und ihn dann zu der tierärztin gebracht mit dem Entschluss das sie das Bein komplett amputiert. Wir hatte extra solange gewartet, da Narkose bei Kaninchen nie ganz ohne Risko ist und da er nun bei uns bleiben sollte wurde er auch kastriert.
Die Op verlief ohne Probleme und ich konnte ihn Mittags wieder abholen. Er hat sich sehr schnell von der OP erholt, wenn man es nicht weiss, dann merkt man nicht das ihm ein ganzes Beinchen fehlt.
Er wäschst, frisst und frisst und ist sehr zutraulich, wahrscheinlich weil wir ihn mehr um ihn gekümmert haben durch seine kleine Handicap.
Er wird nun bei uns bleiben und darf immer zu einer Häsin die gerade eine Wurfpause hat.

Ich will hier nochmals einen besonderen Dank an meine Tierärztin ausprechen, mit der ich wöchentlich telefonate hatte und sie sich immer Zeit genommen hat.
Sie hat die Patenschaft für Nelson übernommen...
Dankeschön....


Tumor/Nierenentfernung und Sterilisation

Tumor: Leider habe ich nun auch dieser erfahrung machen müssen.
Meine Kelis hatte in der Nacht von dem 2. auf den 3.05 aufgehört zu fressen. Nach dem am 4.05.2009 immer noch keine Besserung in Sicht war bin ich mit ihr zum Tierarzt gefahren.

Kelis wurde abgetastet und sie fühlte auch etwas hartes in ihrem Bauch... als erstes machte sie ein Röntgenbild auf dem nichts zu sehen war, danach bekam sie Kontrastmittel ins Mäulchen gespritzt, nach einer halben Stunde noch eine Aufnahme. Das Mittel ist nicht weiter gegangen ausser bis vor den Magen. Zwei Stunden später noch eine Aufnahme, keine veränderung. Ich musste sie über Nacht beim Tierarzt lassen, am nächsten morgen noch eine Aufnahme und wieder keine veränderung und nun war klar das sie Kelis operieren müssen.

Am Mittag hatte sie die Op soweit gut überstanden, ich konnte sie wieder abholen. Nun stand auch fest das sich an ihrer Niere ein riesen Tumor festgesetzt gesetze hatte in der grösse eines Tennisballes, der drückte auf den Magen und so konnte konnte das fressen nicht mehr weiter transportiert werden.

Die Tierärztin hat mir dann die Niere und den daran hängenden Tumor gezeigt die sie entfernt hatte.
Sterilisation: Auch die Eileiter wurden entfernt, da sie verklebt und entzündet waren, was auch einer der Gründe war wieso Kelis keine Babys bekommen konnte.

Nun heisst es wieder abwarten, das sich die Wunde nicht entzündet und sie wieder ganz normal zu fressen beginnt.
Leider frisst Kelis sehr schlecht, so das ich sie Päppeln muss mit speziellem Futter vom Tierarzt so wie Babysbrei und Schmelzflocken.

Wie schon öfter auf meiner Website erwähnt ist es immer ein ALARMZEICHEN wenn ein Kaninchen nicht mehr frisst - nicht lange überlegen ist das gefragt sondern handeln.

Nach dem Kelis operiert worden ist, dauerte es knapp vier Tage bis sie wieder neugierig war und auch wieder gefressen hat. Ich bin doch sehr froh das ich sie habe operieren lassen, jetzt wo ich sehe das es sich gelohnt hat und es ihr besser geht.
Leider verbindet sie mich nun immer mit dem Tierarzt und denkt wenn ich sie streicheln will das ich sie zwangsernähre oder mit ihr zum Tierarzt fahre, ich finde es immer wieder interessant wie sich Tiere daran erinnern können. Und da können ein paar Wochen vergehen bis das Tier einem wieder vertraut.

Kelis ist im Juni zu einer netten Familie nach Neuenburg in meiner nähe gezogen, dort lebt sie nun mit einem kastraten zusammen und ist wieder ganz die alte.

Bißwunde

Bißwunden: Leider habe ich heute einen kleinen Fehler begangen, aber ich wollte euch das hier nicht vorenthalten, weil viele es immer verschöneren und das zusammen führen von Tiere zu locker nehmen.

Ich hab einen kleinen Rammler am 29.Mai 2008 im alter von sechs wochen zu einer anderen Häsin gesetzt die auch derzeit Junge hatte, sie sass davor zwei stunden im Auslauf und ich habe den kleinen zu ihren Babys gesetzt und das ohne Probleme (waren ja im gleichen alter). Habe sie dann wieder dazu gesetzt und bin an dem Tag jede Stunde schauen gegangen und alles sah gut aus. Leider kam ich am nächsten Tag runter und sie hatte ihm mehrere kleinere Bißwunden zugefügt. Habe ihn dann natürlich gleich wieder raus genommen. Eine Bißwunde war sehr schlimm und ich war mit meinen nerven am ende. Habe die Wunde gleich mit Wasser gereinigt und dann Jod drauf gemacht und das ca. 4Tage lang. Sie ist dann ziemlich stark verkrustet und das Fell ist an der Stelle ausgefallen. Nach dem die Wunde verkrustet war habe ich dem kleinen Bepanate Creme drauf geschmiert und die Wunde ist dann schnell wieder ohne Probleme verheilt.

Das Bild ist ca. 7-10 Tage nach dem Unfall entstanden...auf dem Bild habe ich ihm gerade die Creme auf die Wunde gemacht, sie war schon trocken und hat nicht mehr genässt.

Wie man sehen kann, hat es ihn schon stark erwischt, die Bißwunden haben sich über den ganze Rückem verteilt.

Mittlerweile ist die Wunde verheilt und er ist mit deine Freundin in ein neues schönes zu Hause gezogen und ich bin froh das es ihm wieder gut geht und er keine weiteren Schäden zurück behalten hat.

Ich weiss das ich hier einen kleinen Fehler gemacht habe und ich werde das auch nie wieder machen, das war mir eine Lehre. Habe dies schon öfter so gemacht aber es ist noch NIE was passiert.

Infektionskrankheiten/Gebärmutterentzündung

Infektionskrankheiten: Am 22. Januar 2008 musste ich feststellen das Elaine-Emelie das fressen eingestellt hat und immer wenn ein Kaninchen nicht frisst heisst die ALARM.

Wir sind am gleichen Tag noch zum Tierarzt gefahren und er hat bei Elaine sehr hohes Fieber von 41 Grad gemessen. Da sie schon ziemlich abgebaut hatte, hat sie noch eine Infusion von Traubenzucker bekommen und Flüssigkeit.
Ich musste sie drei Tage lang, drei mal am Tag mit Critale Care zufüttern, das ist ein Pulver das mit Wasser angerührt wird und das ich ihr 3 x am Tag mit einer Spritze zugefüttert habe (jeweils 10-14ml)
Am nächsten Tag ist das Fieber ein bischen gesunken aber noch nicht so das man sich keien Sorgen mehr machen sollte.

Wir vermuten das eine Gebärmutter entzündung vorliegt, sie hatte 9tage davor zwei Babys bekommen, die sie nicht angekommen hatte udn auch kein Nest gebaut hatte, wobei dies aber auch ihr erster Wurf war.
Elaine habe ich gleich nach dem nicht annehmen ihrer Babys wieder gedeckt, da ich dachte das sie mit diesem Wurf einfach für das erste mal überfordert war, womöglich war es aber doch diese Gebärmutter entzündung.
Nun kann es sein das Elaine die jetzigen Babys nicht austragen kann, in diesem Stadion ist der Körper noch in der Lage die Babys im Bauch zu resubieren weil sie noch sehr klein sind (bis 14.tag 2-4mm), es kann aber auch passieren, das die Babys tot zu welt kommen oder kurz darauf sterben. Da ich Elaine einmal am Tag 7 Tage lang Antibiotikum geben muss.
Aber das Leben meiner kleinen ist mir erst mal wichtiger wie die der ungeborenen Babys, geht es der Mama nicht gut, geht es den Babys auch nicht gut.

Nun kämpft sie schon vier Tagen mit ihrer Infektion, sie wird mittlerweile nur noch einmal am Tag zugefüttert, da sie wieder mehr frisst, aber ganz ausser Gefahr ist sie noch nicht.

Hätten wir die Zeichen von Elaine nicht wahr genommen wäre sie früher oder später an ihrer Infektion gestorben.

Nach ca. 3Wochen, war Elaine wieder ganz die "Alte", sie hat wieder normal gefressen und ihre hacken geschlagen dazu hat sie trotz der vielen Medikamente und stress den sie hatte drei gesunde Babys bekommen und noch ein Adoptivbaby super gross gezogen.

Schnittwunden/Äusserliche Verletzungen

Tiefe Schnittwunde mit OP: Ende März 2007 war Lynes mit seiner Freundin Suri im Auslauf, wie so jeden Tag. Als ich sie wieder in die Ställe setzen wollte, sass Lynes ganz apatisch unter einem Stall mit weit augerissenden Augen und bewegte sich nimmer. Habe ihn dann in den Stall gesetzt und ging ne Stunde später wieder runter, ihm gings immer noch nicht besser, hab ihn raus genommen und mir genau angeschaut.

Dann habe ich zwischen den zwei Voderpfoten eine kleine Wunde entdeckt, die ihm aber wohl sehr schmerzen bereitete. Habe ihn dann gleich eingepackt udn bim zum tierarzt gefahren. Das es Wochenende war wollte ich nicht noch lange warten vor allem weil er auch nicht gefressen hat udn Zähne knirschend in einer Ecke sass.

Als wir beim TA ankamen, hat er ihn sich genau angesehen und musste feststellen das seine Wunde grösser war als vermutet, sie ging bis zu seinem Vorderbeinchen durch wo man den Knochen schon sehen konnte. Sie Wunde war ca. 10cm und lang und ziemlich unvorteilhaft gerissen das es mit dem zusammen nähen echt schwierig wurde.

Wir sassen fast zwei Stunden bei Tierarzt, erst hat er seine Wunde gereinigt, dann hat er ihn rasiert und letzt endlich genäht, wobei ich die ganze zeit dabei war und seine Pfote gehalten habe das er besser arbeiten kann.

Habe Lynes dann nach der Op gleich mit heim bekommen und es war so schrecklich mit anzusehen wie er nach und nach aus der Op erwacht ist, er war richtig unbeholfen. Er musste vier Tage in seiner Transportbox verbringen damit er sich nicht zuviel bewegt.

Hier ein Bild von ihm gleich nach der
Op, wo der Arzt ihn mit Jod noch besprüht hat:

Hier ein Bild zwei Tage nach der op, wo es langsam wieder ber auf ging:

Leider hat er am zweiten Tag schon angefangen seine nähte aufzuknabbern, zwei hat er geschafft raus zu machen, dann haben wir vom Tierarzt eine Halskrause bekommen. Die musste der arme Kerl vier Wochen tragen, zwei mal am tag habe ich sie ihm unter aufsicht weg gemacht das er sich mal ordentlich putzen kann.

Hier ein Bild mit Halskraus, war ja schon süss wie er damit umgehen konnte, hat ihn nach vier Tagen nicht mehr gestört

Nach 16 Tagen hat der Tierarzt die ersten Fäden entfernt und nach drei Wochen waren dann alle draussen, die Halskrause musst er aber weiter tragen das er das verkrustete nicht wieder abfrisst.

Der kleine Mann hat sooo ein Glück gehabt das er das alles so gut überstanden hat, nach dem er nach vier Tage wieder in seinen Käfig durfte hat er wie wild hacken geschlagen das mich sehr gewundert hat.

Mittlweile sind zwei Monate vergangen und die Wunde ist komplett verheilt und ihm geht es prächtig.

Und so gut geht es ihm heute, macht sich überall lang wo es auch nur geht.

Nach diesem Unfall habe ich gleich den Auslauf nach dem übeltäter abgesucht und entfernt das dies niemanden mehr passieren kann.

ABZESSE

Abzesse: Im Oktober 19.12.2005 habe ich bei Hasi unter dem Kinn einen Knoten entdeckt, bin am Tag darauf gleich zum Tierarzt und der stellt fest das es ein Abzess wahr. Er wurde am gleichen Tag noch operiert. Das Abzess wurde entfernt, es wahr so gross wie eine Walnuss. Ich wahr mit ihm täglich zur Kontrolle und zur Wundreinigung, er hatte nun ein grosse Loch im Kinn und da durfte nicht von aussen zu wachsen, da sich sonst der Eiter wieder neu bilden kann,somit musste wie Wunde offen gehalten werden und wuchs langsam von innen nach aussen zu.
Ich hatte Hasi im Oktober 2005 kastrieren lassen, wobei da alles gut gelaufen ist. Nun durfte er aber nicht zu seinen zwei Mädels da er eine offene Wunde hatte und kein Einstreu rein kommen durfte wegen der Infektionsgefahr.
Anfang Februar durfte er endlich wieder zu seinen Mädels. Dann wieder ein Rückschlag, März 2006 merke ich wieder einen kleineren Knoten am Kinn, darauf habe ich ne Freundin angerufen die Tierarzthelferin ist, sie kam vorbei und hat sich dies angeschaut und siehe da schon wieder ein Abzess. Ab dem Zeitpunkt hat sie den kleinen Mann mit zu sich genommen und er lebt momentan bei ihm, aber ich habe die Hoffnung nicht ausgegeben das er doch wieder ganz gesund wird und wieder zu mir kommen kann.
Hasi bekam immer wieder neue Abzesse und wurde dann nochmal dem Tierarzt vorgestellt und er meinte das der Eiter bei dem ersten Abzess schon so tief im Knochen sass, das sich immer neue bilden werden und ihn nur einschläfern lassen könnte. Aber da er so keine grossen schmerzen hat, weil er verhält sich wie immer, hopft rum und frisst, werde ich mich noch nicht zu diesem Punkt überwinden. Wenn jetzt immer wenn neue kleine Abzesse kommen werden sie von meiner Freundin aufgemacht und gespült. Ich muss sagen wenn es ihm richtig schlecht gehen würde, würde ich meinem Tier zu liebe ihn erlösen lassen.

Weil sein Tier zu lieben heisst auch los zu lassen.

Abszesse können jederzeit am ganzen Körper von Kaninchen auftreten. Hervorgerufen werden sie durch Verletzungen der Hautschicht, worunter sich dann Bakterien (oftmals Pasteurella multocida) ansiedeln und die Eiterbildung hervorrufen. Um den Eiter bildet sich eine Hülle, welche sehr dick ist und Bakterien enthält. Abzesse können auf öfter durch Impfungen hervorgerufen werden, wenn dies der Fall ist hat man oft Glück und es heilt wieder von alleine ab, man sollte es allerdings beobachten und ggf.einen Tierarzt aufsuchen.

Meine Suri hatte auch ein Impfabzess bekommen, leider war es nach fast 3Monaten immer noch nicht weg und sag dick und rot aus, wie auf dem Bild.

Vor dem Tierarzt ca 0,5cm Durchmesser:

Nach dem Tierarzt:

Der Tierarzt hat es örtlich betäubt und hat es gesäubert und mit Antibiotikum gespült das zwei mal am Tag wiederholt werden muss, solöange es der Tierarzt anordnet.

Beim Kaninchen treten oft Abszesse im Bereich des Kopfes auf. Diese können entstehen durch Zahnerkrankungen, Speisereste zwischen Zähnen und Zahnfleisch, Zahnwurzelerkrankungen oder Zahnrückstände im Kiefer nach operativen Zahnentfernungen.

Symtome: Entstehung einer Beule an der betroffenen Stelle. Je weiter der Abszess ausreift, um so größer wird die Beule. Die Beule ist mit zähflüssigem, dicken Eiter gefüllt und fässt sich meist hart an.

Abszesse sind meist nicht schmerzhaft und dass Kaninchen zeigt sich klinisch gesund.

Wenn Zahnerkrankungen die Ursache der Abszessbildung darstellen ist nicht auszuschließen, dass das Kaninchen ganz oder teilweise abmagert.

Behandlung: Ein Abszess muss immer operativ geöffnet (gespalten) werden, da die dickflüssige eitrige Masse sonst nicht abfließen kann.

Hierbei gibt es verschiedene Methoden, welche individuell von der Art und Beschaffenheit des Abszesses abhängig sind und vom gesamten Krankheitsverlauf der Abszessbildung des Kaninchens.

Bei der einfachen Spaltung eines Abszesses muss die Abszesshöhle anschließend mindestens 2 Mal am Tag mit einer antiseptischen Lösung, Kochsalzlösung oder einer Antibiotikalösung gespült werden. Die Abszesshöhle sollte hierbei so lange wie möglich offengehalten werden. Aber genaueres werden ihr von eurem Tierarzt erfahren.

Suri gehts nun wieder prima, Kaninchen stecken Krankheiten oft besser weg als man es denken könnte.


Krankheiten die auf treten können
wo wir aber mit den Einzelnen Krankheiten Gott sei Danke noch keine Erfahrungen mit machen mussten

 

RHD = Rabbit Haemorrhagic Disease = Blutungskrankheit der Kaninchen

Diese Virusinfektion trat Mitte der 80er Jahre zuerst in China auf, daher auch der Name. "Chinaseuche" grassiert seit Anfang der 90er Jahre auch in Rheinland-Pfalz. Die Ansteckung erfolgt von Tier zu Tier, aber auch über Futter, Einstreu, Futtergefaesse. Die RHD ist eine hochansteckende Erkrankung, bei der die Tiere Stunden (!!!) bis Tage nach der Ansteckung sterben. Erkennbare Symptome sind Appetitlosigkeit, hohes Fieber, Blutungen aus den Körperoeffnungen. Eine Heilung oder Behandlung gibt es nicht. Vorbeugung: Eine jährliche Impfung schützt die Tiere vor Ansteckung. Geimpft werden können Tiere ab der 6.Lebenswoche.

Ursache: Die Chinaseuche ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung welche durch ein infiziertes Angorakaninchen aus China nach Europa gebracht wurde. 1984 in China festgestellt wurde diese Krankheit erstmals 1988 in Deutschland bekannt. Zwischenzeitlich ist die Erkrankung über ganz Europa verbreitet und gehört zu den anzeigepflichtigen Seuchen.

Symtome: Akute Symptome sind hohes Fieber bis 41°C, eine Unruhe die später in Benommenheit übergeht, Atembeschwerden und Blutungen aus den Nasenöffnungen. Das Kaninchen verendet dann schnell mit Erstickungskrämpfen.

Behandlung: Ist das Kaninchen erst erkrankt, gibt es keine Behandlung mehr. Der Tod ist die unmittelbare Folge. Der beste und einzigste Schutz vor der Kaninchenseuche ist die vorbeugende Schutzimpfung. Die Impfung wird gut vertragen und muss jährlich wiederholt werden, um ausreichend Schutz vor der Seuche zu gewährleisten.

Eine Impfung ist auch bei Kaninchenhaltung in der Wohnung empfehlenswert, da man sich bisher nicht im Klaren darüber ist, inwieweit Stechmücken bei der Übertragung der Krankheit eine Rolle spielen.

Myxomatose

Eine Pockenviruserkrankung, auch "Kaninchenpest" genannt, die v.a. bei Wildkaninchen seuchenartig auftritt, und zwar im Frühjahr und im Sommer. Die Uebertragung des Krankheitserregers erfolgt durch blutsaugende Insekten (Mücken, Flöhe, Zecken). Die Krankheitssymptome treten ca. 3 bis 5 Tage nach Ansteckung auf. Zunächst sind die Augenlider gerötet und geschwollen, die Augen zeigen weisslichen Ausfluss. Innerhalb kurzer Zeit schwellen auch die anderen sichtbaren Koerperschleimhäute (Nase, Lippen, Genitalbereich) an. Die Tiere fressen nicht mehr. Eine Behandlung dieser Erkrankung gibt es NICHT, wenn die Krankheit ausgebrochen und erkannt ist, sollte das Tier eingeschläfert werden, um ihm Leiden zu ersparen. Vorbeugung: Eine halbjährliche Impfung (Frühjahr und Herbst) schützt die Tiere vor der Ansteckung.

Ursache: Myxomatose ist eine Viruserkrankung wobei das Virus durch direkten Kontakt aber auch durch unreine Hände des Menschen leicht auf das Kaninchen übertragen wird. Die größte Gefahr einer Infizierung besteht jedoch durch Stechmücken, welche vom Frühjahr bis zum Herbst die Hauptüberträger dieser Krankheit sind.

Symtome: Inkubationszeit: 3- 5 Tage. Danach kommt es zum Ausbruch der Krankheit. Symptome sind: weiche Schwellungen an Ohren, Lippe und Nase. Auch im After- und Genitalbereich können Schwellungen auftreten. Die Tiere sind benommen, verweigern die Nahrung und bauen zusehends körperlich ab. Der Tod tritt 8- 10 Tage nach Krankheitsbeginn ein.

Behandlung: Nach Ausbruch der Krankheit gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten mehr. Die Aussicht auf Heilung ist beim akuten Verlauf schlecht, so dass fast immer unweigerlich der Tod die Folge ist.

Der beste Schutz vor dieser Krankheit ist die vorbeugende Impfung Anfang April. Diese hält für 5-6 Monate vor. Um die Schutzzeit zu verlängern ist es empfehlenswert, die Tiere ca. 6 Wochen nach der 1. Impfung nachimpfen zu lassen.

Kokzidiose

Ursachen: Die Ursache dieser Erkrankung sind verschiedene Protozoenarten

Symtome: Es treten schwere Störungen des Allgemeinbefindens auf. Weitere Symptome sind Trommelsucht, wässrig blutiger Durchfall, Mattigkeit sowie Appetitlosigkeit.

Behandlung: Der Besuch des Tierarztes ist hier unbedingt vorzunehmen.

Ohrräude

Ursachen: Für die Ohrräude sind tierische Parasiten, die Ohrräudemilben verantwortlich

Symtome: Die Kaninchen werden von ständigem Juckreiz geplagt, in den Ohren bildet sich Grind (Borke), es ist eine Kopfschiefhaltung zu beobachten

Behandlung: Bei Ohrräude müsst Ihr unbedingt den Tierarzt aufsuchen, welcher entsprechende Medikamente verordnet.

Fettleibigkeit

Ursachen: Bewegungsmangel und zuviel kalorienreiches Futter sind die häufigsten Ursachen für Fettleibigkeit.

Symtome: Deutliches Übergewicht, Atemnot, Zyanose, Wammen-bildung, Scheuerabzesse und Koma sind die Symptome der Fettleibigkeit.

Behandlung: Viel Bewegung, wenig Trockenfutter, ggf.auch mal eine Heudiät über ein paar Tage. Und dem Kaninchen ausreichend bewegung gönnen.

Offene Wunde Läufe

Ursachen: Deutliches Übergewicht, Atemnot, Zyanose, Wammen-bildung, Scheuerabzesse und Koma sind die Symptome der Fettleibigkeit.

Symtome: Auf den Sohlenflächen der Vorder- und Hinterläufe bilden sich runde haarlose Stellen, welche gerötete und entzündliche (Geschwüre) Veränderungen erkennen lassen. Die Kaninchen haben beim laufen erhebliche Schmerzen.

Behandlung: Bei akuten Fällen ist unbedingt der Tierarzt aufzusuchen.

Außerdem ist unbedingt für eine ebene Unterbodenfläche des Käfigs sowie für saubere, weiche und trockene Einstreu zu sorgen.

Weiterhin sollte eine Optimierung der Fütterung vorgenommen werden.

Verdauungsstörungen

Kaninchen sind reine Pflanzenfresser. Sie haben einen einhöhligen Magen und einen sehr grossen Blinddarm. In diesem Blinddarm wird die pflanzliche Nahrung durch Bakterien verdaut. Der Blinddarmkot, der dabei entsteht, ist sehr vitaminreich und enthält die lebensnotwendigen Bakterien. Kaninchen fressen diesen schwarzglänzenden, weichen Kot vorzugsweise nachts, so dass man diesen Kot eigentlich nie sieht.

Durchfall

Hierbei ist der Kot nicht mehr geformt und trocken, sondern breiig bis flüssig. Oft sind der After sowie die Hinterläufe der Tiere verklebt. Die Ursachen für Durchfall sind vielfältig: falsches Futter (auch Futterumstellung), bakterielle Infektionen (wie Kokzidien), Magen-Darm-Parasiten. Ich behandele meist immer erst mal mit Perenterol, die ich in das Trinkwasser gebe und Tee wie Kamille oder Fenchel (nicht jedes Tier mag es) zu 90% verbessert es sich wieder, wenn doch nicht, bitte zum Tiersarzt nach dem ersten Tag.

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Ursachen: Verstopfung -Meist liegt die Ursache einer Verstopfung im Wassermangel

Symtome: Das Kaninchen wirkt lustlos und frisst nicht mehr. Mit gekrümmten Rücken versucht es Kot abzusetzen aber trotz angestrengten Pressens gelingt dies nicht und es kommen nur kleine harte Kotkügelchen.

Behandlung: Überprüft die Nippeltränke, oft liegt eine Verstopfung nur an Wassermangel. Entfernt alles Trockenfutter und reich frische Grünkost. Auch viel Bewegung ist in diesem Fall ratsam.Tritt nach 24 Stunden keine Besserung ein sollte jedoch der Tierarzt aufgesucht werden.

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Ursachen:Durchfall - oft wird Durchfall aufgrund von Infektionen durch unausgewogenes Futter, rasche Futterumstellung oder übermäßige Futteraufnahme verursacht.

Symtome:Der Kot des Kaninchens ist breiig, weich oder dünnflüssig. Das Fell in der Aftergegend ist verschmutzt.

Behandlung: Ist das Kaninchen sonst in guter Verfassung, handelt es sich meist um eine leichte Form des Durchfalls. Setzt alles Grünfutter ab und füttert gutes Heu. An Stelle von Wasser solltet Ihr Kamillentee verabreichen. Tritt innerhalb der nächsten 2 Tage keine Besserung ein solltet Ihr einen Tierarzt aufsuchen.

*****

Ursachen: Trommelsucht - Ursache sind hierbei Verdauungsstörungen, hervorgerufen durch falsches Futter.

Symotome: Symptome dieser Erkrankung sind blaue Lippen und Ohren, starkes Hecheln und Atemnot, Kreislaufschwäche sowie ein aufgetriebener, harter Bauch des Kaninchens.

Behandlung: Entfernt sofort die Einstreu und alle alten Futterreste aus dem Käfig. Sucht einen Tierarzt auf welcher Medikamente zur Gasbindung verschreiben sollte. Ermöglicht Eurem Kaninchen freien Auslauf und Bewegung. Eine helfende Massage des Bäuchleins ist für den Mümmel angenehm und schafft Erleichterung. Füttert nur hochwertiges Heu und reicht an Stelle von Wasser Kümmel- oder Pfefferminztee.

Haarballenbildung:Kaninchen wechseln alle 3 Monate ihr Fell. Sie putzen ihr Fell wie die Katzen, können die Haarballen aber nicht ausbrechen. Diese liegen dann wie Steine im Magen, als Folge kann es ebenfalls zu einer Magenueberladung kommen.

Vorbeugung: Kämmen- Kämmen- Kämmen!

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beim Kaninchen

Ursachen: Als Ursache der Erkrankung wird eine Störung der Insolinsekretion vermutet

Symtome: häufiges Urinieren, oftmals bis hin zum völlig unkontrollierten Wasserlassen. Vermehrtes Durstgefühl, das Kaninchen trinkt ungewöhnlich viel Wasser, bis zu 500 ml am Tag. Trotz guten Appetits und guter bis sehr guter Nahrungsaufnahme nimmt das Kaninchen stetig ab. Bei fortgeschrittener Diabetes kann es zur Linsentrübung bis zur Erblindung der Augen kommen

Behandlung: Diabetes mellitus beim Kaninchen gleicht dem Insulinunabhängigen Diabetes mellitus des Menschen = Altersdiabetes. Die Behandlung erfolgt mit Insulin, was dem Kaninchen 1mal oder mehrmals täglich gespritzt werden muss. Die Einstellung des Kaninchens auf Insolin erfolgt durch einen praxiserfahrenen Tierarzt. Das Kaninchen wird dafür mehrere Tage in einer Tierklinik stationär aufgenommen. In diesen Tagen wird die Dosierung und Häufigkeit der Insolingaben festgelegt.

Vorbeugende Schutzmaßnahmen gegen diese Erkrankungen gibt es nicht.

Bakterieller Schnupfen, betroffen sind die oberen Luftwege

Äussert sich durch heftiges Niesen mit weißen Schnupfen. Verklebte Nase und Vorderfüße
SOFORT zum Tierarzt, längeres Warten hat zur Folge, das in kürzester Zeit die Lunge (Lungenentzündung) befallen wird und Mittelohrentzündungen folgen. Dann sind Behandlungen meist erfolglos. Beim Ta nach Chloromycetin Palmitat (Antibiotikum) fragen, begleitend Bisolvon (Schleimlöser) und Vitamine. Kosten um die 26,-.Wird gut vertragen.Tritt nach 1 Woche keine Besserung auf, einen Nasenabstrich machen lassen

Ursachen: Kaninchenschnupfen wird durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen. Es können mehrere Erreger in Frage kommen. (z.B. Pasteurella multocida oder Bordetella bronchiseptica. Kaninchenschnupfen ist hoch ansteckend und eine weitverbreitete Seuche.

Symtome: Häufiges Niesen (dies kann jedoch auch verschiedene andere Ursachen haben und muss nicht immer gleich das Schlimmste bedeuten) feuchte Nase, ständig laufende Nase (der Ausfluss ist hier schleimig und eitrig) verkrustete Haare an Nase und Vorderläufen, Augenentzündungen, deutlich hörbar schweres Atmen mit brummenden Geräuschen, das Kaninchen fühlt sich müde und matt.

Behandlung: Prinzipiell wäre es möglich, eine Anibiotikabehandlung durchzuführen. Tatsächlich zeigt eine derartige Behandlung aber nur wenig Erfolg und müsste um überhaupt eventuell wirksam sein zu können über die ganze Anwendungsdauer penibelst genau durchgeführt werden. Ein vorzeitiger Abbruch könnte dazu führen, dass sich die Erreger erholen und danach noch verheerender sind.

Die beste Behandlung gegen Kaninchenschnupfen ist die vorbeugende Schutzimpfung welche jährlich wiederholt werden sollte um ausreichend Schutz zu gewährleisten.

Zahnanomalien (Zahnfehlstellung)

Ursachen: Zahnfehlstellungen bei Kaninchen

Symtome: langsames, vorsichtiges Fressen, Speichelfluss, scheinbare Appetitlosigkeit, Abmagerung trotz Nahrungsaufnahme, leeres Kauen

Behandlung: Hier hilft nur der Besuch beim Tierarzt. Die Zähne Eures Mümmels müssen in diesem Fall regelmäßig gekürzt bzw. kontrolliert werden. Auch sollten unbedingt anderweitige Veränderungen im Rachenraum untersucht werden, da im Ernstfall schon Eiterbildungen oder Abszesse im Kiefer vorhanden sein können.

Kleine Beißwunden

3 Tage lang Betaisodona Salbe auf die Wunde auftragen, bekommt man in der Apotheke. Mind.15 Min. einwirken lassen, wird gerne abgeschleckt! Kaninchen neigen dazu eitrige Zysten zu bilden. also bei einer Veränderung der Wunde zum Tierarzt.

Hitzeschlag

Da Kaninchen nicht schwitzen, sondern die Körpertemperatur über die Ohren ausgleichen, ist an Tagen bei Hitze über 29C° Vorsicht geboten. Zu oft bekommen Kaninchen im Sommer einen Hitzeschlag. Der Außenstall darf nie in der prallen Sonne stehen, im Außengehege müssten schattige, luftige Stellen vorhanden sein. Aber bei Temperaturen über 29C° reicht das auch nicht mehr aus. Kaninchen können auch im Schatten einen Hitzeschlag bekommen. Vorbeugung: Sonnenschirme aufstellen, eine Flasche mit kalten Wasser in den Stall legen, flache Wannen mit Wasser in das Gehege legen, die Ohren mit einem Sprüher befeuchten, das Gehege mit einem Schlauch nassspritzen, eine Sandecke mit nassem Sand anlegen, das Kaninchen in Ruhe und vor sich hindösen lassen!

Kommt es trotzdem zum Hitzeschlag- das Tier ist apathisch und hechelt, liegt wie tot auf der Seite- in nasse Handtücher packen und es in einen kühlen Raum bringen. Einen Teelöffel kalten Kaffee einflößen. Zum Tierarzt bringen- der soll ein Kreislaufmittel spritzen.


Leichter Schnupfen, leichter Tränenausfluss

Verursacht durch Zug und Kälte, Niesen, leicher- nicht eitriger, flüssiger –durchsichtiger Nasenausfluss, leichter Tränenausfluss- keine Nässebildungen um die Augen und Nase, kein Haarausfall um die Augen
Echinacin ins Trinkwasser- bis zu 2 Wochen, Vitamine, Zugluft im Stall vermeiden- besser isolieren und Ritzen verkleiden.Thymian füttern.Wird der Schnupfen eitrig oder die Augen nässen- sofort zum Tierarzt.



Augenentzündungen nach Zug

Verklebte- verschwollene Augen, leichte Sekretbildung
Vorsichtiges Entfernen des Sekrets mit warmen Wasser und weichem Tuch. Bepanthen Augensalbe vorsichtig in den Bindehautsack einschmieren.Kamillentee ins Trinkwasser ( vorher abkühlen lassen), Echinacin ins Trinkwasser, Zugluft vermeiden. Zusätzliche Vitamine. Wenn keine Besserung nach 2 Tagen eintritt- zum Tierarzt.

Fressunlust nach Kastration

Beobachten der OP- Wunde, bei Schwellungen zum Tierarzt- (spritzt meistens ein Antibiotikum und etwas Entzündungshemmendes), Unterkühlung nach OP vermeiden, 2 Wochen auf Handtüchern halten- damit nichts in die Wunde kommt,alles was er mag zum fressen anbieten, besonders Banane (stopft wird selten verweigert) und viel Heu.Nach 24 std. nach der OP muss das Tier gefressen haben- sonst sofort zum Tierarzt.


Blut im Urin

Hellroter bis Dunkelorange verfärbter Urin
Kommt meistens durch das Füttern bei Möhren, Grünzeug und besonders Löwenzahn. Verhält sich das Tier normal, und nimmt nicht ab, dürfte es sich nicht um Nierensteine oder sonstiges handeln. 2 Tage das Grünfutter weglassen- wenn der Urin immer noch verfärbt ist, muss man zum Tierarzt.

Niesen

Niesen bei Wohnungshaltung, kann durch trockene Heizungsluft verursacht werden. Nachts feuchte Handtücher oder eine Schale Wasser auf/neben den Stall legen/stellen.

Trockene Haut an den Ohren

Leichte Schuppenbildung, Nicht zu verwechseln mit Parasiten!!!
Kann durch trockene Heizungsluft verursacht werden. Die Ohren mit einer Parfumfreien Creme oder Babyöl einreiben.


Vitaminmangel beim Fellwechsel

Fleckiger- Büschelweiser ungleichmäßiger Haarausfall beim Fellwechsel, dabei keine kahlen Stellen!
Vitaminmangel, Vitamine ins Trinkwasser geben, das Fell täglich ausbürsten. Absichern, dass es keine Parasiten oder Hautpilzerkrankungen sind.



Blasenentzündung

Schmerzen beim Wasserlassen, Zähneknirschen
Blasen- und Nierentee übers Trinkwasser (vorher abkühlen lassen), Vitamine, Brenesseln (etwas welken lassen- oder zerriebene Brenesseltabletten ohne Zusätze ins Trinkwasser) zusätzlich für Wärme im Stall sorgen durch Stroh etc.Wenn Symptome nicht nach 2 Tagen abklingen- zum Tierarzt.

Mineralstoff- Vitaminmangel, oder nach einer Antibiotikabehandlung

Haarlose Stellen- besonders im Nacken, kann durch Vitamin- oder Mineralstoffmangel ausgelöst worden sein, Präparate aus dem Zoofachhandel ins Trinkwasser geben. Durch eine Antibiotikabehandlung kann Haarausfall verursacht werden. Die Haare wachsen aber schnell wieder nach.

Absichern, dass es kein Hautpilz oder Parasiten sind- kann nur der Tierarzt!


Blasenerkrankungen

Kaninchen leiden gar nicht so selten an Blasenerkrankungen, die dem Besitzer dadurch auffallen, dass die Tiere häufig Urin absetzen, u.a. ist der Urin auch verfärbt. Je nachdem, wie schmerzhaft die Erkrankung ist, stellen die Tiere auch das fressen ein. Die möglichen Ursachen einer Blasenerkrankung: bakterielle Infektionen, Harngries, Blasensteine. Eine tieraerztliche Untersuchung ist dringend anzuraten, am besten gleich Urin mitbringen. Manchmal tritt auch eine harmlose Rotfaerbung des Urins auf, die fütterungsbedingt sein kann (hab selber schon erfahren das z.b.bei viel Löwenzahn er sich rötlich färbt, ist aber nicht schlimm) ist. Hierbei urinieren die Tiere jedoch ganz normal und sind vom Allgemeinbefinden her ungestört. Bei Zweifeln, ob es eine krankhafte Verfaerbung ist oder nicht, wird der Tierarzt den Urin untersuchen.


Myiasis = Madenbefall

Diese Krankheit tritt in den warmen Monaten auf, es handelt sich dabei um den Befall von lebendem Gewebe mit Muecken- oder Fliegenlarven. Die Fliegen legen ihre Eier z.B. in kleine Wunden, Koerperöffnungen (z.B. After) oder im Fell ab, die geschlüpften Larven bohren sich in die Haut und ernähren sich von abgestorbenem und lebenden Gewebe, sowie von Körperausscheidungen und Darminhalt. Das geschieht z.B. häufig bei Kaninchen, die geschwächt sind, z.B. durch Durchfall oder andere Erkrankungen. Auffällig wird die Erkrankung erst, wenn die dicken, weissen Maden zu sehen sind, sie sehen aus wie Wuermer. Die erkrankten Tiere müssen umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Vorbeugung: Die Tiere aufmerksam beobachten. Vor allem in den Sommermonaten das Fell der Tiere taeglich nach Fliegeneiern absuchen.

Infektionskrankheiten

Es gibt eine Vielzahl von bakteriellen, parasitaeren und viralen Infektionen beim Kaninchen, die je nachdem, welche Körperorgane betroffen sind, unterschiedliche Symptome hervorrufen. Vorbeugende Impfungen gibt es gegen Myxomatose und RHD. Das macht jeder Tierarzt.

 

 


 

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